Heft I · Mai 2026
Über das Heft

VOREINST.

VOREINST ist ein monatliches Magazin für Kultur- und Wissenschafts­geschichte der Jahre 1900–1930. Drei Jahrzehnte, die eine erstaunliche Dichte an Werken, Ideen und Personen enthalten — und die bei genauem Lesen ihre Erträge auch hundert Jahre später noch nicht erschöpft haben.

Was wir tun

Wir lesen Primärquellen aus der Periode — Bücher, Briefe, Zeitschriften, Plakate, technische Berichte — und schreiben darüber als Essay, Reportage und Buchbesprechung. Wir behandeln gleichermaßen die kanonischen Personen (Thomas Mann, Rilke, Einstein, Gropius) und die weniger gelesenen Stimmen (Else Lasker-Schüler, Annette Kolb, Wegener, der frühe Adorno). Wir interessieren uns für das Detail im historischen Material, nicht für die große These.

Was wir nicht sind

Kein Geschichts­quartal mit Sensations­überschriften. Kein „Was wäre wenn"-Format. Kein Geschichts­fernsehen. Wir schreiben für Leser:innen, die die Geduld haben, einen Briefwechsel zu lesen, statt eine Inhaltsangabe davon zu konsumieren.

Schwerpunkt 1900–1930

Die zeitliche Eingrenzung ist nicht stur — gelegentlich greifen wir voraus oder zurück, wenn das Thema es verlangt. Aber unsere Mitte liegt in den drei Jahrzehnten zwischen Pariser Weltausstellung und Bauhaus-Auflösung — der Zeit, die ihre Spuren in Bibliotheken und Antiquariaten bis heute verlässlich hinterlassen hat.

Mitschreiben

Wir nehmen Gastbeiträge entgegen — Essays und Recherchen von Geschichts­wissenschaftler:innen, Kunsthistoriker:innen, Literatur­forscher:innen, Antiquar:innen mit Schreibverstand. Was wir nicht annehmen: Erzählungen ohne Quellenbezug, populär­wissenschaftliche Spekulationen, Aufmerksamkeits­heische. Mehr Informationen im Impressum.