VOREINST.
VOREINST ist ein monatliches Magazin für Kultur- und Wissenschaftsgeschichte der Jahre 1900–1930. Drei Jahrzehnte, die eine erstaunliche Dichte an Werken, Ideen und Personen enthalten — und die bei genauem Lesen ihre Erträge auch hundert Jahre später noch nicht erschöpft haben.
Was wir tun
Wir lesen Primärquellen aus der Periode — Bücher, Briefe, Zeitschriften, Plakate, technische Berichte — und schreiben darüber als Essay, Reportage und Buchbesprechung. Wir behandeln gleichermaßen die kanonischen Personen (Thomas Mann, Rilke, Einstein, Gropius) und die weniger gelesenen Stimmen (Else Lasker-Schüler, Annette Kolb, Wegener, der frühe Adorno). Wir interessieren uns für das Detail im historischen Material, nicht für die große These.
Was wir nicht sind
Kein Geschichtsquartal mit Sensationsüberschriften. Kein „Was wäre wenn"-Format. Kein Geschichtsfernsehen. Wir schreiben für Leser:innen, die die Geduld haben, einen Briefwechsel zu lesen, statt eine Inhaltsangabe davon zu konsumieren.
Schwerpunkt 1900–1930
Die zeitliche Eingrenzung ist nicht stur — gelegentlich greifen wir voraus oder zurück, wenn das Thema es verlangt. Aber unsere Mitte liegt in den drei Jahrzehnten zwischen Pariser Weltausstellung und Bauhaus-Auflösung — der Zeit, die ihre Spuren in Bibliotheken und Antiquariaten bis heute verlässlich hinterlassen hat.
Mitschreiben
Wir nehmen Gastbeiträge entgegen — Essays und Recherchen von Geschichtswissenschaftler:innen, Kunsthistoriker:innen, Literaturforscher:innen, Antiquar:innen mit Schreibverstand. Was wir nicht annehmen: Erzählungen ohne Quellenbezug, populärwissenschaftliche Spekulationen, Aufmerksamkeitsheische. Mehr Informationen im Impressum.